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Zeit des Wandels

Manche lieben den feurigen Sommer. Andere erfreuen sich eher an der Kühle des Winters. Und wie steht es mit dem Herbst? Er scheint für die meisten von uns zur reizvollsten Zeit des Jahres zu gehören. Zumindest bin ich bisher kaum jemandem begegnet, der dem Herbst so gar nichts abgewinnen hätte können.

Vielleicht liegt es daran, dass wir uns nach den Sommertagen, die von Licht, Hitze, Bewegung und vielerlei Aktivitäten geprägt sind, wieder nach Langsamkeit und Rückzug sehnen. Mit seinen warmen und erdigen Farbspielen in der Natur lässt uns der Herbst wissen, dass wir unsere Aufmerksamkeit nun wieder mehr nach innen richten dürfen, ohne dabei etwas zu verpassen.

Nichts gegen den erfrischenden Sprung ins Wasser, die schönen Grillabende und die lauen Sommernächte, die wir noch gut in Erinnerung haben. Doch auch der Herbst geizt nicht mit seinen Reizen, auch wenn ein Hauch Melancholie mitschwingen mag. Unweigerlich werden wir mit der Vergänglichkeit konfrontiert. Unserer eigenen, aber auch jener, die uns umgibt.

Vielleicht dann, wenn wir die letzten roten Tomaten ernten, die Erde umgraben und das Beet langsam für den Winter vorbereiten. Wir schneiden die Sträucher und die Äste der Bäume, damit die Ernte der Früchte im nächsten Jahr vielleicht noch größer ausfällt. Wir reihen Marmeladengläser auf dem Küchenregal aneinander – fast wie kleine Trophäen, die uns der Sommer hinterlassen hat. Und die wärmende Kürbissuppe erinnert uns schon alleine ihrer Farbe wegen an unbeschwerte Sonnentage.

Wir wissen, dass alles seinem Rhythmus folgt und sich der Kreis immer wieder schließt. Nach dem Herbst und dem Winter kommt der nächste Frühling und ein neuer Sommer. Dass wir selbst in diesem Kreislauf älter werden, ist uns durchaus bewusst und dennoch sind wir Meister des Verdrängens und Aufschiebens. Dabei würde es weit weniger Energie kosten, die Dinge einfach so anzunehmen, wie sie gerade sind.

Einzutauchen in die Gefühle des gegenwärtigen Moments, ganz ohne sie zu bewerten. Die Essenz des Herbstes mit allen Sinnen spüren – das warme Licht, die goldgelben Farben und die erdende Energie. Nichts herbeisehnen und auch nichts wegschieben – darin liegt die Kunst, glücklich und frei zu sein. Dazu passt diese wunderbare Passage aus Michael A. Singers Buch „Die Seele will frei sein!“, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

„Die Wahrheit ist, dass sich die meisten Dinge des Lebens in Einklang mit Kräften entfalten werden, die weit außerhalb unserer Kontrolle liegen. Es ist, als würden wir uns abends hinsetzen und beschließen, wann morgen die Sonne aufgehen soll. Tatsache ist, die Sonne wird aufgehen, und die Sonne wird untergehen. Egal, was wir darüber denken, das Leben geht einfach weiter.“

Ich persönlich mag den Herbst mit all seinen Facetten. Und das liegt nicht zuletzt daran, dass YOGAdelight gerade im Herbst mit vielseitigen Retreats aufwarten kann. Die Auszeiten zu dieser Jahreszeit sind gerade deshalb so beliebt, da viele Menschen wohl intuitiv spüren, dass der Übergang vom Sommer in den Winter ideal ist, um neue Prozesse in Gang zu setzen und alte Gewohnheiten loszulassen – genau wie die bunten Blätter, die von den Bäumen fallen. Es ist die Zeit des Wandels und der Transformation, die wir für uns nutzen können.

Wie wäre es, einfach loszulassen – so verspielt, leicht und unbeschwert wie buntes Herbstlaub? Dann gibt es keinen besseren Zeitpunkt dafür als gerade JETZT! Wählen Sie zwischen zahlreichen Yogaretreats an ruhevollen Kraftplätzen in der Natur. Auszeiten für alle Levels und mit verschiedenen Schwerpunkten machen es Ihnen leicht, das Passende zu finden.

Und sollte es bisher noch nicht so gewesen sein, dann verspreche ich Ihnen: Sie werden den Herbst lieben! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit voller Harmonie, Gelassenheit und genussvoller Rückzugsmomente!

Herzlichst,

Ihre Claudia Müller-Ostenried & das YOGAdelight-Team

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